Seit ihrer Abreise habe ich meine ganze Aufmerksamkeit natürlich wieder dem Praktikum gewidmet. Es gab eine Menge zu tun, und ich konnte echt interessante Termine machen. Der beste: die arteBA´09.
Das ist eine, nein DIE Kunstmesse Lateinamerikas, auf der über 800 Aussteller ihre besten Kunstwerke präsentieren. Mit meinem neon-orangenen Presseausweis konnte ich so oft hin, wie ich wollte. Auch wenn ich mir keinen zeitgenössischen Schinken gekauft habe, war ich begeistert von dem Angebot und der Atmosphäre. Da hat es echt Spaß gemacht, Menschen zu beobachten. Hier mal eine Szene als Kostprobe:Zwei Damen stehen vor einer Strick-Skulptur, bei der lange, wulstige Bänder aus runden, undefinierbaren Bildern kommen.
Dame1 zu Dame2 (sinngemäß übersetzt): Das sind Vaginas, nicht wahr? (dabei konzentrierter Blick)
Dame2 zu Dame1: Ja, Vaginas.
Pause.
Dame1: Sehr schön.
Beide gehen mit konzentriertem Blick weiter.
Na klar, Vaginas, dass ich da nicht drauf gekommen bin! So wie alles Längliche gleich ein Phallussymbol ist. Klar.
Gestern war ich auf einem Gratis-Open-Air-Konzert am Obelisken, und der Rest von Buenos Aires war auch da. So viele Menschen! Die Musik war der Hammer: Zuerst spielte La Bomba de Tiempo, eine saugute Trommelgruppe, und etwas später Bajofondo, elektronischer Tango vom Feinsten. Ganz Buenos Aires tanzte auf der Avenida 9 de Julio, der breitesten Straße der Welt, was für ein Gefühl!
Hey Flip............du enttäuscht mich!
AntwortenLöschenDa wird dir doch wohl was zu einfallen